Alarmstufe Rot bei RB Leipzigs Pokal-Gegner: "Ganz weit weg" vom Anspruch

Osnabrück/Leipzig - Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück blickt dem DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist RB Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) zwar freudig entgegen. Doch der letzte Test der Niedersachsen verlief alles andere als geplant.

Musste am Mittwoch einen hauchdünnen 2:1-Sieg seiner Osnabrücker gegen Viertligist Rehden ansehen: VfL-Coach Daniel Thioune.
Musste am Mittwoch einen hauchdünnen 2:1-Sieg seiner Osnabrücker gegen Viertligist Rehden ansehen: VfL-Coach Daniel Thioune.  © dpa/Friso Gentsch

Kurzfristig wurde ein Freundschaftsspiel mit dem BSV Rehden um den Ex-Coach von Inter Leipzig, Heiner Backhaus, auf dem Sportplatz Illershöhe in Osnabrück vereinbart. Sebastian Klaas und Kevin Friesenbichler (Elfmeter) trafen zur 2:0-Halbzeitführung für den VfL, Addy Menga verkürzte im zweiten Durchgang und sorgte gleichzeitig für den Endstand.

Nur 2:1 gegen einen zwei Klasse tiefer spielenden Gegner? Und das vier Tage vor dem Pokal-Kracher gegen RB? "Es war nicht zu erkennen, wer der Zweitligist und wer der Regionalligist war", zeigte sich Osnabrücks Trainer Daniel Thioune nach Abpfiff enttäuscht. "Wir waren häufig zweiter Sieger in Zweikämpfen. Das ist sicherlich ganz weit weg von dem, was wir als Anspruch haben."

Gegen die Bullen aus Leipzig sucht er nun nach einer Idee, um den letztjährigen Finalisten zu ärgern - oder sogar zu stoppen. "Das ist ein Pokalspiel. Wir wissen, dass da ganz andere Faktoren eine Rolle spielen und weniger eine Spielidee." Er will, dass seine Jungs Intensität auf den Platz bringen und sich wehren.

Drei Trainingstage bleiben dem VfL und RB jetzt noch, bis es am Sonntagnachmittag zur Sache geht. "Wir legen in den nächsten Tagen noch mal Wert darauf, dass wir zumindest einen Plan haben, wie wir das Ganze angehen können, um am Ende mit einem guten Ergebnis dazustehen", so Thioune. "Die Freude auf den DFB-Pokal ist immer groß. Wir spielen gegen einen Champions-League-Teilnehmer, da kann die Schere deutlicher kaum auseinander gehen."

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