Medienvereine ziehen ins Kraftwerk Mitte

Dresden - Geschichte wiederholt sich. Das zeigt sich derzeit beim Reaktanz-Gebäude im Kraftwerk Mitte. Genau hundert Jahre nach dem ersten Baubeginn wird daran nämlich wieder gebaut.

Die Arbeiten am Reaktanz-Gebäude dauern noch ein Jahr.
Die Arbeiten am Reaktanz-Gebäude dauern noch ein Jahr.  © Steffen Füssel

Statt um die Absicherung des Stromnetzes geht es nun jedoch um kulturelle Bildung.

Das Gebäude soll nämlich zu einem Haus für Medienkultur werden. Dafür wurden am Dienstag die Mietverträge mit den vier künftigen Nutzern unterschrieben.

Nach der Fertigstellung beziehen die Vereine Medienkulturzentrum, Deutsches Institut für Animationsfilm, Fantasia und Objektiv die Räume mit einer Gesamtfläche von über 700 Quadratmetern.

"Wir freuen uns sehr, dass mit den vier Vereinen ein Zusammenschluss von Medien- und Sozialpädagogen aus Dresden, die sich für die praktische Umsetzung medien- und filmpädagogischer Projekte engagieren, gelingen wird", sagte DREWAG-Geschäftsführer Frank Brinkmann (52).

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (42, Linke) betonte, dass die Vereine an ihrem neuen Standort zukünftig enger mit den Darstellenden Künsten von tjg und Staatsoperette sowie der Puppentheatersammlung zusammenarbeiten können.

Für Klepsch ist die Wiederbelebung des Areals auch ein wichtiger Meilenstein für die Stadtentwicklung: "Weil dadurch eine Brücke in den Westen der Stadt geschlagen wird."

Bis es soweit ist, wird es allerdings noch gut ein Jahr dauern. Die Übergabe an die Mieter, deren Verträge zehn Jahre laufen, ist für Ende Oktober 2020 geplant.

Am Dienstag haben die künftigen Nutzer feierlich ihre Mietverträge unterschrieben.
Am Dienstag haben die künftigen Nutzer feierlich ihre Mietverträge unterschrieben.  © Steffen Füssel

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