Nicht mit mir! Barcas Lionel Messi geigt Reals Rüpel-Ramos die Meinung

Madrid - Rüpel-Ramos hat wieder zugeschlagen! Der Abwehrchef von Real Madrid sorgte für den nächsten Aufreger. Sein Opfer diesmal: Superstar Lionel Messi.

Absicht oder nicht: Barcas Lionel Messi (l.) und Reals Sergio Ramos hatten da unterschiedliche Ansichten.
Absicht oder nicht: Barcas Lionel Messi (l.) und Reals Sergio Ramos hatten da unterschiedliche Ansichten.

Beim zweiten "Clasico" innerhalb von nur drei Tagen gewann Ramos kurz vor der Halbzeit den Ball gegen Messi, sprang aber so ungestüm und rudernd hoch, dass er den Barca-Kapitän dabei mit dem Arm im Gesicht traf und sich der Argentinier vor Schmerzen am Boden wälzte.

Das Spiel lief noch einige Sekunden weiter, bevor der Schiedsrichter unterbrach. Reals Spielführer lief zu Messi, klopfte ihm auf die Brust und sagte einige Worte, was diesen dazu bewegte, aufzuspringen.

Messi stellte sich Kopf-an-Kopf mit dem 161-fachen spanischen Nationalspieler, um diesem die Meinung zu geigen.

Denn Ramos bewegte seinen Arm klar in Richtung Messi, ob unbewusst oder vorsätzlich ist dabei natürlich nicht zu beweisen.

Wahrscheinlich gerieten die beiden Streithähne auch wegen ihrer unterschiedlichen Ansichten aneinander und mussten von Schiri Alejandro Hernández getrennt werden.

Ramos fällt immer wieder mit solchen Unsportlichkeiten wie im Champions-League-Finale 2018 gegen Mohamed Salah auf (TAG24 berichtete). Deshalb sind Häme und Jubel groß, wenn der Spanier dann mal gelegt wird.

Ramos mit entscheidendem Fehler; Real mit nächster Niederlage

Barcas Lionel Messi (r.) im Duell mit Reals zuletzt oft kritisiertem Toni Kroos.
Barcas Lionel Messi (r.) im Duell mit Reals zuletzt oft kritisiertem Toni Kroos.  © DPA

Oder wenn er einen Stellungsfehler begeht, der zum entscheidenden Gegentor führt, wie es im La-Liga-Spiel gegen Barcelona der Fall war.

Der frühere Schalker Ivan Rakitic nutzte das eiskalt aus, überlupfte Madrids Keeper Thibaut Courtois und erzielte den 1:0-Siegtreffer (26. Minute).

Dabei war Real spielerisch in beiden Partien keineswegs abgefallen und hatte Barca einige Probleme bereitet.

Doch ein Problem, das sich bereits durch die gesamte Saison zieht, wurde gerade in diesen Spitzenduellen wieder offenbar: Real fehlt nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

So gut es manchmal auch spielerisch aussieht, wenn sich beispielsweise Vinicius Junior mit Tempo und Technik durchdribbelt: Vor dem Kasten fehlen ihm noch zu oft Zielstrebigkeit und Durchsetzungswillen, was bei einem 18-Jährigen kein großes Wunder ist.

Allerdings steht er sinnbildlich für die Misere Reals, das nach den zwei Heimspielen gegen Barca trotz vieler Gelegenheiten ein bitteres Torverhältnis von 0:4 auf dem Zettel zu stehen hat. Mit dem Ausscheiden im Pokal und dem 12-Punkte-Rückstand in der Liga auf die Katalanen bleibt den "Königlichen" nur noch die Hoffnung auf die Champions League, um einen Titel zu holen und die schwache Saison zu retten.

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