Rebeccas Schwager doch nicht der Täter? Ihr Vater liefert wichtigen Hinweis!

Berlin - War doch alles ganz anders? Seit dem Verschwinden der 15-Jährigen Rebecca steht ihr Schwager Florian R. unter Verdacht, sitzt sogar in Untersuchungshaft. Nun erklärt der Vater des Mädchens, Bernd Reusch, warum er den Mann seiner ältesten Tochter für unschuldig an Rebeccas Verschwinden hält.

Noch immer fehlt jede Spur von der 15-jährigen Rebecca.
Noch immer fehlt jede Spur von der 15-jährigen Rebecca.  © ---/Polizei Berlin/dpa

Der 27-Jährige rückte vor allem ins Visier der Ermittler, da seine Aussagen den jüngsten Ermittlungsergebnissen widersprachen. So wurde sein Auto, ein himbeerroter Renault Twingo am Vormittag des Verschwindens auf der A12 in Richtung Frankfurt (Oder) von einem Verkehrsüberwachungssystem erfasst.

Während die Polizei bereits über mehrere Tage hinweg ein Waldstück in Brandenburg durchkämmte, könnte es einen ganz anderen Grund für seine mysteriöse Autofahrt geben, als Hinweise oder gar die Leiche des Mädchens verschwinden zu lassen.

Der 55-jährige Vater Bernd Reusch enthüllt nun gegenüber Bild die Version der Geschichte, welche der Tatverdächtige ihm, jedoch nicht den Ermittlern auftischte: Ein Drogendeal soll den jungen Mann nach Polen geführt haben. Ob er diese erworben haben soll oder selbst verkaufte, ist dabei unklar.

Vor der Polizei wollte Florian R. diese Geschichte bislang offenbar nicht bestätigen - aus Angst vor einer Strafverfolgung, so der Vater. Für die Beamten sei es eine bloße Schutzbehauptung. In Bernd Reuschs Augen ein Fehler: "Es ist doch viel schlimmer, als Mordverdächtiger im Gefängnis zu sitzen. Auch seine Anwältin soll ihm geraten haben, nichts zu sagen. Wir stehen weiter hinter ihm."

Bleibt abzuwarten, ob und wann die Ermittler die ganze Wahrheit ans Licht bringen können.

Die Polizei hat Fotos des Schwagers veröffentlicht.
Die Polizei hat Fotos des Schwagers veröffentlicht.  © Polizei Berlin

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