Rebecca Reusch seit über zehn Monaten vermisst: "Brechen regelmäßig komplett zusammen"

Berlin - Es ist der Albtraum aller Eltern. Seit mehr als zehn Monaten fehlt von der inzwischen 16-jährigen Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Im "Bunte"-Interview hat die Mutter die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter als "extrem beklemmend" beschrieben.

Rebecca gilt seit dem 18. Februar als vermisst.
Rebecca gilt seit dem 18. Februar als vermisst.  © Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa, Polizei Berlin

Rebecca sei in jeder Minute in den Gedanken der Familie, sagte die 52-Jährige dem Magazin kurz vor Weihnachten. "Ganz schlimm wird es, wenn wir versuchen, uns auszumalen, was sie durchmachen muss. Das ist ganz schlimm. Da brechen wir regelmäßig komplett zusammen."

Die Schülerin aus Berlin-Neukölln wurde am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer ältesten Schwester und ihres Schwagers gesehen. Die Polizei nimmt an, dass die 15-Jährige getötet wurde.

Der Verdacht fiel auf Rebeccas Schwager. Er war kurz in Untersuchungshaft, kam aber mangels Beweisen wieder frei.

Mehr als 2300 Hinweise gingen bei der Mordkommission ein. Trotz aufwendiger Suche in Wäldern und Seen in Brandenburg mit Hunden, Booten und Tauchern wurde bislang aber nichts entdeckt.

Die Mutter sagte, ihre Ehe und die Familie seien weiter intakt. Sie mache mit ihrem Mann (55) keine Therapie. "Wir schaffen das gemeinsam. Sobald einer weint, weinen alle. Das ist am schlimmsten."

Zuletzt suchte die Polizei in einem Waldstück in der Nähe von Storkow.
Zuletzt suchte die Polizei in einem Waldstück in der Nähe von Storkow.  © Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

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