"Habe keinen Zweifel": Frau will Rebecca gesehen haben

Berlin - Ihre Familie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die 15-jährige Rebecca Reusch eines Tages doch noch lebendig in die Arme schließen zu können. Grund dafür sind nicht zuletzt die Aussagen der Personen, die das Mädchen noch nach ihrem Verschwinden gesehen haben wollen.

Seit fünf Monaten wird die 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin vermisst.
Seit fünf Monaten wird die 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin vermisst.  © Polizei Berlin

Gegenüber Bild erinnert sich eine 51-jährige Berlinerin an ein Mädchen, welches sie am Morgen des 18. Februar, dem Tag, seit welchem die Schülerin vermisst wird, in einem Bus Richtung Rudow gesehen habe. Das große Mädchen sei in Höhe Gropiusstadt schwungvoll eingestiegen.

"Zuerst fiel mir die Decke auf. Ich fragte mich, was sie denn wohl zu der Jahreszeit damit machen wolle", so die Frau. "Und dann die helle Kleidung. Alle hatten dunkle Sachen an. Sie trug eine rosafarbene Jacke. Die würde meiner Tochter auch stehen, dachte ich noch so. Die Decke hatte sie rechts über den Arm, auf der anderen Seite den Rucksack. Der fiel ihr runter und ich sah ihre schwarzen Tennisschuhe." Sie erinnere sich sehr deutlich an das Mädchen. "Ich habe keinen Zweifel, dass Rebecca das war", ist sie sich sicher.

Die Polizei wiederum ging bereits wenige Tage nach dem Verschwinden davon aus, dass die hübsche 15-jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein müsse. Hauptverdächtiger: Rebeccas Schwager Florian R. (27), der sogar für drei Wochen in Untersuchungshaft saß.

Für Rebeccas Familie und Freunde bleiben die Zeugenaussagen dennoch ein Strohhalm der Hoffnung, an welchem sie sich festklammern können.

Immer wieder durchkämmte die Polizei Seen und Wälder in Brandenburg.
Immer wieder durchkämmte die Polizei Seen und Wälder in Brandenburg.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

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