Seit über sechs Monaten vermisst: Suche nach Rebecca (15) wird fortgesetzt

Berlin - Seit inzwischen über einem halben Jahr fehlt von Rebecca aus Berlin-Neukölln jede Spur. Nach monatelanger Funkstille ist am Dienstag wieder Bewegung in den Kriminalfall gekommen. Die Polizei durchkämmte ein Waldstück in Kummersdorf - jenes Gebiet, dass schon einmal ins Visier der Ermittler geriet.

Die Suche nach Rebecca wird fortgesetzt. (Bildmontage)
Die Suche nach Rebecca wird fortgesetzt. (Bildmontage)  © Morris Pudwell/Polizei Berlin

Der Grund: Eine Verkehrsüberwachungsanlage hatte das Familienauto des verdächtigen Schwagers am Tag des Verschwindens und am Tag danach nordöstlich des Gebietes gefilmt.

Rund 100 Einsatzkräfte, darunter Ermittler der Mordkommission, sowie fünf Leichenspürhunde durchsuchten das Gebiet. Gegen 17 Uhr wurde die Suche abgebrochen, soll aber am heutigen Mittwoch fortgesetzt werden. Laut "Bild"-Informationen soll der Einsatz um 11 Uhr beginnen. 60 Beamte sollen mit der Unterstützung von Spürhunden nach der Schülerin suchen.

Die Polizei geht schon länger davon aus, dass die 15-Jährige nicht mehr am Leben ist. Als Hauptverdächtiger gilt weiterhin ihr Schwager. Bei ihm und ihrer älteren Schwester hatte sie die Nacht verbracht. Am nächsten Morgen wollte sie von dort zur Schule gehen, kam aber nie an.

Zwischenzeitlich saß der 27-Jährige in Untersuchungshaft, musste aber aus Mangel an Beweisen wieder entlassen werden.

Mitte April wurden die "strukturierten Suchmaßnahmen vorläufig abgeschlossen". Die Suche werde aber wieder aufgenommen, sobald sich in den weiterhin laufenden Ermittlungen neue Hinweise finden, hatte es seitens der Polizei geheißen.

Ob es nun neue Hinweise gegeben habe, wollte die Polizei nicht verraten. Fakt ist: Die Suche wird fortgesetzt.

Update, 16.35 Uhr

Wie die B.Z. berichtet ist die Suche nach Rebecca wieder beendet worden.

Polizisten sind am Dienstagnachmittag mit Leichenspürhunden in Brandenburg unterwegs.
Polizisten sind am Dienstagnachmittag mit Leichenspürhunden in Brandenburg unterwegs.  © Morris Pudwell

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