Schwester über Rebeccas Online-Flirt: "Manche Sachen hat sie mir auch nicht erzählt!"

Berlin - Seit über vier Wochen wird die 15-jährige Rebecca aus Berlin vermisst: Noch immer gilt ihr Schwager Florian R. als Hauptverdächtiger der mutmaßlichen Straftat. Doch auch die mysteriöse Internetbekanntschaft der Schülerin gibt Rätsel auf.

Vivien (m.) tut alles, um ihre kleine Schwester Rebecca (15) zu finden.
Vivien (m.) tut alles, um ihre kleine Schwester Rebecca (15) zu finden.  © Instagram/viiiivaaa_

"Max oder Maxi" soll der Junge heißen, mit welchem das Mädchen aus Berlin zuletzt online flirtete - das enthüllte ihre Familie bereits vor einer Weile.

Ihrer großen Schwester Vivien schwärmte Rebecca von ihrem Netz-Freund vor. "Also ich habe von Anfang an auch von dieser Chat-Bekanntschaft erzählt und hab denen (der Polizei, Anm.d.Red.) auch das gesagt, was ich herausfinden konnte", berichtet die junge Frau im RTL-Interview.

Vivien habe sich in den Chat einloggen und die gesammelten Infos an die Beamten weiterleiten können - "und auch den Namen, den wusste ich vorher schon und den habe ich der Polizei auch direkt genannt."

Doch auch, wenn sie sich noch so nah standen: Jedes Detail gab Rebecca auch ihrer geliebten Schwester nicht preis. "Wir haben schon offen drüber geredet. Aber manche Sachen, über die die geschrieben haben, hat sie mir auch nicht erzählt."

Was wirklich vorgefallen ist und wer wirklich etwas mit dem Verschwinden der Schülerin zu tun haben könnte, wird die Polizei hoffentlich schon bald in Erfahrung bringen. Am Mittwoch suchte die Polizei mit Tauchern im Wolziger See in Brandenburg nach der Leiche des Mädchens. Ob die Suche am Donnerstag fortgesetzt wird, ist bislang noch ungewiss.

Taucher suchten am Mittwoch im Wolziger See nach der Leiche des Mädchens.
Taucher suchten am Mittwoch im Wolziger See nach der Leiche des Mädchens.  © DPA

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