Alarmstufe Rot! Das Rebhuhn droht auszusterben

Reichelsheim - Jäger und Naturschützer in Hessen sorgen sich um das Rebhuhn. Mit der intensiven Bewirtschaftung der Äcker und Felder schwindet der Lebensraum für die Wildhühner.

Die Zahl der Brutpaare ist deutschlandweit erschreckend stark zurückgegangen. (Symbolbild)
Die Zahl der Brutpaare ist deutschlandweit erschreckend stark zurückgegangen. (Symbolbild)  © DPA

"Das Rebhuhn droht vor unseren Augen auszusterben", warnt der Ornithologe Bernd Petry vom Naturschutzbund (Nabu) Hessen.

"Wir können nur noch etwas tun, wenn wir ihm Schutz bieten." Außerdem müssten die Menschen dafür sorgen, dass es wieder mehr Insekten gibt, die besonders für Rebhuhn-Küken eine wichtige Nahrung sind.

Deutschlandweit sei die Zahl der Brutpaare seit 2009 laut Studien um mehr als 40 Prozent zurückgegangen, berichtet der Wildbiologe und Jäger Max Mohr vom "Rebhuhnhegering Wetterau" in Reichelsheim in der Wetterau.

Seit 2016 gilt in Hessen eine ganzjährige Schonzeit. Im "Rebhuhnhegering" haben sich Jäger von rund 100 Revieren zusammengetan, um die bedrohte Tierart zu schützen.

Unter anderem werden dazu Gehölzinseln in den Feldern als Rückzugsräume für die Rebhühner angelegt und gepflegt.

Zwei Rebhühner haben sich unter einem Futtereimer eingefunden.
Zwei Rebhühner haben sich unter einem Futtereimer eingefunden.  © DPA

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