Rechte Mission gescheitert: Kapitän der "Identitären" wegen Schlepperei verhaftet

Die Suunta trägt seit Februar 2017 den Namen "C Star" und fährt unter mongolischer Flagge. Das frühere Forschungsschiff dient nun der Bewegung "Die Identitären".
Die Suunta trägt seit Februar 2017 den Namen "C Star" und fährt unter mongolischer Flagge. Das frühere Forschungsschiff dient nun der Bewegung "Die Identitären".  ©  Dietmar Hasenpusch/dpa

Famagusta (Zypern) - Das war es dann wohl für die rechtextreme "Defend Europe"-Aktion der "Identitären" im Mittelmeer. Die Gruppe wurde nun im Hafen von Famgusta (Zypern) festgenommen und der Kapitän wegen des Vorwurfs Menschenschmuggel verhaftet, berichtet die Tageszeitung "Kibris Postasi".

Und das war geschehen: Die "Identitären" hatte sich mit dem Schiff "C-Star" aufs Mittelmeer gewagt, um dort Flüchtlinge abzufangen und in ihre Heimat zurückzubringen (TAG24 berichtete).

Jetzt wurde das Vorhaben zum absoluten Fiasko für die Truppe. An Bord waren tatsächlich mehrere Migranten, dafür soll die asiatische Crew der rechtsextremen Bewegung das Boot bereits verlassen haben, berichten lokale Medien.

Mit-Initiator Martin Sellner, bestätigte gegenüber "BuzzFeed", dass die C-Star in Famagusta von der Polizei gestoppt wurde und kündigte an, dagegen gerichtlich vorzugehen.

Via Twitter teilte die "Identitäre Bewegung" mit, dass die asiatische Crew das Boot verlassen hätte. Ansonsten ist die Faktenlage derzeit noch recht unübersichtlich.

Titelfoto: Dietmar Hasenpusch/dpa


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