Mehr als 250 Rechtsextreme feiern Rockkonzert: Polizei muss anrücken

Kloster Veßra - Ein Rechtsrock-Konzert in Kloster Veßra hat einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Rechtsextreme feierten ein Rockkonzert. (Symbolbild)
Rechtsextreme feierten ein Rockkonzert. (Symbolbild)  © DPA

Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Suhl vom Sonntag waren etwa 250 Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet zu dem Konzert in dem Ort im Kreis Hildburghausen gekommen.

Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sei eine Anzeige aufgenommen worden. Proteste gegen das Konzert der rechten Szene habe es nicht gegeben.

Angaben zur Zahl der eingesetzten Beamten machte die Polizei nicht.

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Die Thüringer Polizei muss immer wieder wegen Rechtsrock-Konzerten ausrücken. Der Freistaat hat sich zu einem Zentrum solcher Veranstaltungen der rechten Szene in Deutschland entwickelt.

Nach jüngst vorgelegten Zahlen der Organisation Mobit hatte es im vergangenen Jahr 71 belegbare Konzerte und Liederabende von Rechtsextremen in Thüringen gegeben.

Nach Angaben des Thüringer Innenministeriums musste der Freistaat alleine für die Polizeieinsätze zur Absicherung der fünf größten Rechtsrock-Konzerte im Jahr 2018 mindestens etwa 450.000 Euro an Sachkosten bezahlen.

Wegen einem rechten Rockkonzert musste die Polizei anrücken. (Symbolbild)
Wegen einem rechten Rockkonzert musste die Polizei anrücken. (Symbolbild)  © Bodo Marks/dpa

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