Rechtsradikale Terrorzelle: So reagiert Innenminister Herrmann auf die Anschlagspläne

Augsburg - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (63, CSU) hat sich schockiert über die bekannt gewordenen Pläne der mutmaßlichen rechtsextremistischen Terrorzelle gezeigt.

Nach der Zerschlagung der rechten Terrorzelle sind die ersten Festgenommenen in Karlsruhe zu Haftrichtern des Bundesgerichtshofs (BGH) gebracht worden.
Nach der Zerschlagung der rechten Terrorzelle sind die ersten Festgenommenen in Karlsruhe zu Haftrichtern des Bundesgerichtshofs (BGH) gebracht worden.  © Silas Stein/dpa

"Das ist eine Eskalation, wie sie sich sicherlich viele Fachleute noch vor Kurzem nicht hätten vorstellen können", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" am Dienstag.

"Deshalb ist es jetzt einfach wichtig, noch genauer und noch konsequenter in der ganzen rechtsradikalen Szene hinzuschauen und dann auch zu handeln."

Nach bundesweiten Razzien sitzen seit Samstag zwölf Männer in Untersuchungshaft (TAG24 berichtete).

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Die Gruppe um den 53-jährigen Werner S. aus dem Raum Augsburg soll Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben, um "bürgerkriegsähnliche Zustände" auszulösen und so die Gesellschaftsordnung ins Wanken zu bringen.

Joachim Herrmann (63, CSU), Innenminister von Bayern, zeigte sich angesichts der Pläne geschockt. (Archivbild)
Joachim Herrmann (63, CSU), Innenminister von Bayern, zeigte sich angesichts der Pläne geschockt. (Archivbild)  © Sven Hoppe/dpa

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