Red Bull kauft brasilianischen Zweitligisten

Leipzig - Red Bull hat sein Fußball-Engagement in Brasilien ausgeweitet.

RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff (l.) und Red-Bull-Mäzen Dietrich Mateschitz freuen sich über den in Brasilien ausgehandelten Deal.
RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff (l.) und Red-Bull-Mäzen Dietrich Mateschitz freuen sich über den in Brasilien ausgehandelten Deal.  © Picture Point/S. Sonntag

Der österreichische Getränke-Konzern übernimmt den Zweitligisten CA Bragantino, um so den seit Jahren erfolglosen Aufstieg mit Red Bull Brasil in die erste Liga zu forcieren. "Wir glauben, dass wir gemeinsam durch Investitionen und unsere technischen Kapazität auf eine höhere Stufe kommen", sagte Thiago Scuro, Vorstandsvorsitzender von RB Brasil.

Zuvor hatte am Dienstag Bragantinos Vize-Präsident Luiz Arthur Abi Chedid die Übernahme bestätigt. "Die beste Partnerschaft in Brasilien ist heute geboren! RB BRAGANTINO", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Laut Scuro sei der Vertrag aber noch nicht unterschrieben. Letzte Details sollen jetzt geklärt werden.

In Zukunft soll der Club unter dem Namen RB Bragantino starten, nach Aussage von Chedid bereits ab Ende April in der neuen Zweitliga-Saison. Nach Informationen von "ESPN" ist das aber noch nicht endgültig geklärt. Red Bull will rund zehn Millionen Euro investieren. Neben neuen Spielern soll auch das Stadion erneuert und ein Trainingszentrum gebaut werden.

Der Getränkehersteller hatte 2007 Red Bull Brasil gegründet. Der Verein kam aber nie über die Viertklassigkeit hinaus. "Es ist wichtig für RB, in den nächsten Jahren dafür zu sorgen, dass sich an Standorten wie New York oder Brasilien mehr Spieler entwickeln, die für uns als Verstärkungen infrage kommen", sagte RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick unlängst in einem "Kicker"-Interview. Red Bull hat neben Leipzig noch Clubs in Salzburg und New York.

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