Nach Tod einer 31-Jährigen: Asylbewerber verschanzen sich in Ankerzentrum

Regensburg - Im Ankerzentrum Regensburg kommt es nach dem Fund der Leiche einer 31-jährigen Nigerianerin zu turbulenten Szenen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.  © Alexander Auer

Laut Informationen des Bayerischen Rundfunks sollen sich 40 Asylbewerber im Ankerzentrum in Regensburg verschanzt haben. Aus den Fenstern werden Gegenstände geworfen.

Die Polizei ist mit 20 Streifenwagen und 50 Beamten im Einsatz vor Ort.

Laut Polizei, sei die Stimmung so emotional aufgeladen, dass die Situation zu eskalieren droht.

Die genauen Umstände des Todes einer 31 Jahre alten Frau aus Afrika sind noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt seit Samstagmorgen im Ankerzentrum. Die Situation soll sich über den Tag aufgeschaukelt haben.

Die Tote konnte zuerst nicht aus dem Gebäude geborgen werden, da die Situation zu gefährlich für die Polizisten war.

Mittlerweile gelang es den Beamten, die Leiche der jungen Frau mitzunehmen. Die Bewohner trugen die Leiche aus den Unterkunft und übergaben sie an den Bestatter. Möglicherweise wird die Leiche nun obduziert um die Todesursache zu klären, so die Polizei.

Weiter Verletzte soll es nicht gegeben haben.

Erst vor wenigen Wochen kam es zu einem großen Einsatz im Ankerzentrum, weil sich ein Mann seiner Abschiebung widersetzte.

Im Ankerzentrum in Regensburg kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Tumulten.
Im Ankerzentrum in Regensburg kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Tumulten.

Titelfoto: Alexander Auer

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