Schwiegervater mit Schublade erschlagen: Urteil gefallen!

Regensburg - Im Prozess gegen einen 39-Jährigen wegen eines tödlichen Angriffs mit einer Schublade auf seinen Schwiegervater wird am Donnerstag (9 Uhr) das Urteil in Bayern erwartet.

Der Verteidiger des Angeklagten geht von Totschlag statt eines Mordes aus.
Der Verteidiger des Angeklagten geht von Totschlag statt eines Mordes aus.  © dpa/Armin Weigel

Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung hingegen geht von Totschlag aus und plädierte auf vier Jahre Haft.

Der Angeklagte hatte im Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Regensburg die Tat eingeräumt und angegeben, er habe aus Affekt heraus gehandelt.

Die Ankläger gingen im Rahmen des Prozesses von Habgier als Motiv aus.

Im Dezember war es in Straubing zwischen den beiden Männern zu einem Streit um gut 10.000 Euro gekommen, die das spätere Opfer seiner Tochter und dem Schwiegersohn zur Verwaltung überlassen hatte und nun zurückwollte.

Der 39-Jährige schubste den 62-Jährigen zu Boden, schlug ihm eine Holzschublade mehrfach auf den Kopf und verletzte ihn darüber hinaus mit einem abgesplitterten Holzteil am Hals. Der Mann starb an seinen schweren Verletzungen.

Update 13.15 Uhr: Tod durch Schublade

Wegen Mordes mit einer Schublade an seinem Schwiegervater ist ein 39-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Landgericht Regenburg war am Donnerstag davon überzeugt, dass er dem 62-Jährigen im Dezember in Straubing bei einem Streit um Geld die Holzschublade mehrfach auf den Kopf geschlagen und mit einem abgesplitterten Holzteil auf ihn eingestochen hatte.

Der Schwiegervater sei wegen der Stichverletzungen und Schlägen auf den Kopf gestorben.

Ein 39 Jahre alter Mann muss sich aufgrund eines tödlichen Streits vor Gericht verantworten.
Ein 39 Jahre alter Mann muss sich aufgrund eines tödlichen Streits vor Gericht verantworten.  © dpa/Armin Weigel

Titelfoto: dpa/Armin Weigel

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