Schüsse im Raum Regensburg: Gesamte Polizei im Einsatz

Nittendorf/Regensburg - Zwei Vorfälle mit harmlosen Schusswaffen haben am Dienstag Großeinsätze im Großraum Regensburg ausgelöst.

Zwei letztlich harmlose Waffen hielten die Polizei im Raum Regensburg am Dienstag in Atem.
Zwei letztlich harmlose Waffen hielten die Polizei im Raum Regensburg am Dienstag in Atem.  © News5/ Auer

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 23-Jähriger gegen Mittag in Nittendorf (Landkreis Regensburg) nach einem Streit an einem Bahnhof geschossen.

Weil zu dem Zeitpunkt noch unklar war, mit was für einer Waffe der junge Mann unterwegs war, sperrte die Polizei den Bereich um den Bahnhof ab. Sie konnte den 23-Jährigen festnehmen, er hatte eine Schreckschusspistole dabei.

Etwa zur selben Zeit wurde ein 16-Jähriger im Regensburger Stadtgebiet dabei beobachtet, wie er eine Schusswaffe unter seiner Kleidung versteckte und in einen Bus einstieg. Er konnte ebenfalls festgenommen werden; seine Schusswaffe entpuppte sich als Spielzeugwaffe. Er muss sich nun wegen Führens einer "Anscheinwaffe" verantworten.

Die Polizei betont, dass dies keine koordinierte Aktion der beiden jungen Männer war. "Es war blanker Zufall", so ein Sprecher.

Die beiden voneinander unabhängigen Einsätze haben die gesamte Polizei im Raum Regensburg personell und organisatorisch stark gefordert. Auch die Bundespolizei und die Bereitschaftspolizei waren am Einsatz beteiligt.

Titelfoto: News5/ Auer


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