Baden-Württemberg: Nach Randale ergreifen Städte vor dem Wochenende Maßnahmen

Stuttgart/Freiburg - Nach mehreren Angriffen auf Polizeibeamte, Ruhestörung und auch Fällen sexueller Belästigung in Parks und auf öffentlichen Plätzen wollen Städte gegensteuern.

Stuttgart verhängt für dieses Wochenende ein Aufenthaltsverbot unteranderem für den Marienplatz.
Stuttgart verhängt für dieses Wochenende ein Aufenthaltsverbot unteranderem für den Marienplatz.  © Marijan Murat/dpa

Die Stadt Stuttgart verhängte für dieses Wochenende ein Aufenthaltsverbot für die Anlagen rund um den Feuersee im Stuttgarter Westen und für den Marienplatz.

Wie ein Sprecher am Donnerstag weiter bekannt gab, gilt das zunächst für diesen Samstag ab Mitternacht bis zum Sonntagmorgen um 6 Uhr. "Dann werden wir gemeinsam mit der Polizei die Maßnahmen bewerten", sagte er.

Die Stadt Freiburg will auf dem Platz der Alten Synagoge an beiden Nächten dieses Wochenendes kein Glas mehr erlauben.

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Das gelte ab 20 Uhr abends bis zum nächsten Morgen 5 Uhr. Außerdem würden große Abfallcontainer aufgestellt.

Um aber weiter attraktive Angebote für die Bürger zu ermöglichen, würden die Gebühren für Kulturveranstaltungen auf städtischen Grünflächen gesenkt.

In vielen Städten im Südwesten hatten sich an den vergangenen Wochenenden bei schönem Wetter und angesichts gelockerter Corona-Beschränkungen teils Hunderte Menschen auf Wiesen und Plätzen versammelt.

Dabei war es auch zu Auseinandersetzungen und Gewalt gekommen. Anwohner hatten zudem über Lärm und Vermüllung geklagt.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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