Bundesweite Solarpflicht im Koalitionsvertrag gefordert

Stuttgart - Landesumweltministerin Thekla Walker (52, Grüne) hat eine bundesweite Solarpflicht nach baden-württembergischem Vorbild gefordert.

Landesumweltministerin Thekla Walker (52, Grüne) hofft, dass die Pflicht für Fotovoltaik-Anlagen in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird.
Landesumweltministerin Thekla Walker (52, Grüne) hofft, dass die Pflicht für Fotovoltaik-Anlagen in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird.  © Marijan Murat/dpa

"Die Sonnenenergie muss wieder zur treibenden Kraft für Energiewende und Klimaschutz werden", sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag in Stuttgart anlässlich des Solarbranchentags.

Sie hoffe, dass die neue Bundesregierung eine Pflicht für Fotovoltaik-Anlagen auf Neubauten in den Koalitionsvertrag aufnehme.

Im Südwesten ist diese Solarpflicht bereits beschlossene Sache: Dort muss ab 1. Januar 2022 auf Nichtwohngebäuden und Parkplätzen ab 35 Stellplätzen eine Solaranlage installiert werden. Ab dem 1. Mai müssen auch Hausbauer eine solche Anlage aufs Dach bauen lassen.

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Ab 2023 gilt die Solarpflicht zudem bei grundlegenden Dachsanierungen.

Das neue Klimaschutzgesetz war in der vergangenen Woche im Landtag verabschiedet worden.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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