Coronavirus: Wie viele Aerosole sind in Bus und S-Bahnen?

Stuttgart - Der Expertenkreis Aerosole in Baden-Württemberg will die Aerosolbelastung in Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen unter die Lupe nehmen.

Ein Mann sitzt in einer Stuttgarter Stadtbahn. Eine Expertengruppe will nun die Aerosolbelastung in Bussen und Bahnen untersuchen. (Symbolbild)
Ein Mann sitzt in einer Stuttgarter Stadtbahn. Eine Expertengruppe will nun die Aerosolbelastung in Bussen und Bahnen untersuchen. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/ DPA

Neben dem ÖPNV soll auch die Belastung in Dienstfahrzeugen etwa der Polizei oder Müllabfuhr bei längerem gleichzeitigem Aufenthalt mehrerer Personen geprüft werden.

Dies soll auf der Grundlage von Studien des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahnbundesamt geschehen, erläuterte am Freitagabend ein Sprecher des Staatsministeriums.

Ziel sei es, das Infektionsgeschehen besser einschätzen zu können. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Aerosole sind flüssige Partikel, die stundenlang in einem Raum schweben können und bei Einatmung tief in die Lunge vordringen. Sie gelten als ein Haupttreiber der Corona-Pandemie.

Titelfoto: Christoph Schmidt/ DPA

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