Drama in Heidelberg: Mann springt in Neckar und taucht nicht wieder auf

Heidelberg - Dramatische Szenen haben sich am Dienstagmittag am Heidelberger Nackarufer abgespielt. Ein Mann (43) war laut Zeugenaussagen in den Fluss gesprungen und nicht wieder aufgetaucht.

Rettungskräfte konnten den 43-Jährigen bergen, er musste reanimiert werden und wurde in die Klinik gebracht.
Rettungskräfte konnten den 43-Jährigen bergen, er musste reanimiert werden und wurde in die Klinik gebracht.  © Marvin Riess / Einsatz-Report24

Wie die Polizeidirektion Mannheim weniger später mitteilte, hatte ein Zeuge kurz vor 12 Uhr die Beamten darüber informiert, dass ein Mann am nördlichen Ufer in Höhe des Bootsverleihs an der Theodor-Heuss-Brücke ins Wasser gesprungen und nicht wieder aufgetaucht sei.

Sofort schickte die Polizei Taucher und ein Boot, um nach dem Vermissten zu suchen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Gut eine halbe Stunde, nachdem der Zeuge den Notruf abgesetzt hatte, konnten die Polizeitaucher den Mann bergen.

Nach Zeugenaussagen vor Ort musste er reanimiert werden und wurde dann in ein nahe gelegenes Klinikum gebracht. Aktuelle Informationen zu seinem Zustand liegen noch nicht vor.

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Baden-Württemberg Störung in der Nacht: Polizeifunk im Südwesten für 16 Minuten ausgefallen

Die Polizei geht ersten Ermittlungen zufolge davon aus, dass es sich weder um ein Fremdverschulden noch um einen Suizid handelt. Womöglich passierte ein tragisches Unglück.

Zuvor hatte die Polizei mit Tauchern und einem Boot nach dem Mann gesucht.
Zuvor hatte die Polizei mit Tauchern und einem Boot nach dem Mann gesucht.  © Marvin Riess / Einsatz-Report24

Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen.

Titelfoto: Marvin Riess / Einsatz-Report24

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