"Friedensmenschenkette" am Bodensee gegen Corona-Politik

Konstanz - Zu einer sogenannten Friedensmenschenkette haben sich am Samstag Hunderte entlang des Konstanzer Hafens verbunden. 

Konstanz: Menschen bilden eine sogenannte Friedensmenschenkette, die durch Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz rund um den Bodensee führen soll.
Konstanz: Menschen bilden eine sogenannte Friedensmenschenkette, die durch Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz rund um den Bodensee führen soll.  © Felix Kästle/dpa

Die Polizei zählte mehr als 1000 Teilnehmer. An der Insel Mainau seien es zusätzlich zwischen 500 und 1000 gewesen. 

Zahlen von den Veranstaltern, die mit der Menschenkette auch ein Zeichen gegen die Corona-Politik setzten wollten, gab es zunächst nicht. 

Die Menschenkette sollte um den Bodensee herum führen und damit vier Länder miteinander verbinden - Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz.

Ziel der Aktion sei es, Menschen zusammenzubringen, die sich in Corona-Zeiten entzweit hätten, sagte einer der Mitveranstalter, Gerry Mayr. 

Der Unternehmer veranstaltet am Sonntag in Konstanz auch eine Querdenken-Demonstration gegen Corona-Maßnahmen, zu der 4500 Menschen angemeldet sind.

Für das gesamte Wochenende sind in der Bodensee-Stadt 29 Versammlungen und Demonstrationen angemeldet, 17 davon für Samstag. Rund 30.000 Menschen werden erwartet.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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