Nach dem "Cyber Valley": Im Ländle soll jetzt medizinische Innovation gestärkt werden

Stuttgart - Die baden-württembergische Landesregierung will den Medizinstandort Rhein-Neckar stärken und viel Geld in einen Innovationsschwerpunkt Heidelberg/Mannheim investieren.

In den Innovationsschwerpunkt Heidelberg/Mannheim soll viel Geld investiert werden. (Symbolbild)
In den Innovationsschwerpunkt Heidelberg/Mannheim soll viel Geld investiert werden. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Vorbild für das Projekt ist der Wissenschaftsstandort "Cyber Valley" in Tübingen, unter dessen Dach sich ein Forschungsverbund seit 2016 mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt.

An dessen Finanzierung beteiligen sich auch Partner aus der Wirtschaft, darunter Amazon, Daimler und Bosch, die Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie das Max-Planck-Institut.

In der Region Rhein-Neckar ist hingegen eine Art "Health Valley" geplant unter dem Titel "Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance".

Ein neues Großklinikum Heidelberg-Mannheim soll dabei mit Einrichtungen wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung oder der Mannheimer Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie zusammenarbeiten.

Die Mittel für das Projekt will der Ministerrat am Dienstag absegnen, danach will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (55, Grüne) die Pläne vor Journalisten vorstellen (12 Uhr)

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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