Corona-Krise: Heidelberg zeigt Herz für Buden-Besitzer

Heidelberg - Für die stark von der Corona-Krise gebeutelten Schausteller schafft die Stadt Heidelberg neue Verdienstchancen.

Für einige der stark von der Corona-Krise gebeutelten Schausteller schafft die Stadt Heidelberg neue Verdienstchancen.
Für einige der stark von der Corona-Krise gebeutelten Schausteller schafft die Stadt Heidelberg neue Verdienstchancen.  © Uwe Anspach/dpa

Ein knappes Dutzend Buden-Besitzer verkauft seit Freitag in der Innenstadt Süßigkeiten, Crepes oder herzhafte Leckereien wie Prager Schinken. 

Die Schausteller kommen aus Heidelberg oder sind der Stadt durch den Weihnachtsmarkt oder das bereits abgesagte Volksfest Heidelberger Herbst verbunden.

Das Angebot soll so lange bestehen bleiben, wie die Corona-Einschränkungen gelten. Großveranstaltungen, bei denen Schausteller ihre Stände aufbauen, sind mindestens bis Ende Oktober untersagt. 

Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing, betont: "Die Absage von Großveranstaltungen macht es den Unternehmern, die eigentlich dafür sorgen, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, unheimlich schwer."

Nach Angaben des Deutschen Schaustellerbunds zählt die Branche bundesweit rund 5300 Unternehmen mit 31.800 Beschäftigten. 

Die Schausteller beschicken etwa 9750 deutsche Volksfeste und rund 3000 Weihnachtsmärkte.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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