Hochwasser-Katastrophe: Wie kann Baden-Württemberg geschützt werden?

Stuttgart - Wer die Bilder der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sieht, fragt sich sofort: Könnte das auch bei mir passieren?

Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) will sich gemeinsam mit der baden-württembergischen Umweltministerin überlegen, wie man das Land besser vor Hochwasser schützen kann.
Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) will sich gemeinsam mit der baden-württembergischen Umweltministerin überlegen, wie man das Land besser vor Hochwasser schützen kann.  © Sebastian Gollnow/dpa

Auch in Baden-Württemberg gab es zuletzt überflutete Straßen und vollgelaufene Keller, doch so schlimm wie etwa in der Eifel war es bei weitem nicht.

Dennoch will die grün-schwarze Regierung überlegen, wie sie sich für Starkregen und Hochwasser noch besser wappnen kann. Umweltministerin Thekla Walker (52, Grüne) und ihr Innenkollege Thomas Strobl (61, CDU) wollen am Dienstag im Kabinett über die Vorkehrungen berichten.

Anschließend treten sie mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (73, Grüne) vor die Presse (12 Uhr).

Grün-Schwarz will Haushalt unter Dach und Fach bringen
Baden-Württemberg Grün-Schwarz will Haushalt unter Dach und Fach bringen

Ursprünglich sollte Finanzminister Danyal Bayaz (37, Grüne) den Medien Rede und Antwort zu den Eckpunkten des Haushalts 2022 stehen. Das Kabinett will die Vorlage trotzdem beschließen.

Für den Etat 2022 hat Grün-Schwarz schon angekündigt, ohne neue Schulden auskommen und 250 Millionen Euro sparen zu wollen.

Der Haushalt soll kurz vor Ende des Jahres im Landtag beschlossen werden. Allerdings muss Bayaz mit heftiger Kritik des Landesrechnungshofs umgehen.

Dieser fordert, dass das Land schon im Nachtragsetat für dieses Jahr keine neuen Schulden mehr macht.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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