Innenminister Strobl fordert "kurzen, allumfassenden Lockdown"

Stuttgart - Wegen der steigenden Corona-Neuinfektionen und fehlenden Gegenmaßnahmen nach der Rücknahme der sogenannten Osterruhe hat Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) ein sofortiges entschiedenes Eingreifen gefordert.

Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) fordert einen allumfassenden Lockdown.
Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) fordert einen allumfassenden Lockdown.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Wir bräuchten in Wahrheit jetzt sofort einen kurzen, allumfassenden Lockdown, um die rasante Ausbreitung der Mutante B.1.1.7 zu stoppen", wurde er von der Stuttgarter Zeitung am Freitag in deren Online-Ausgabe zitiert.

Physisch in ihren Betrieben anwesend wären in dieser Zeit nur Angestellte, die zwingend dort sein müssten oder kritische Infrastrukturen betreuten. Strobl sprach von einer "verschärften" Homeoffice-Praxis. In den Schulen stünden ohnehin Osterferien an.

Strobl hatte schon im Herbst einen ähnlichen Vorschlag gemacht. Er wurde aber nicht umgesetzt.

"Wir können diesen Fehler jetzt wiederholen: Freilich dauert es dann halt länger und wird noch schlimmer", sagte der CDU-Landeschef dem Bericht zufolge weiter.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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