Schock bei Lebensmittel-Test: So viele Betriebe müssen schließen

Stuttgart - Eingebrannte Essensreste in Pfannen, verschimmelte Chilisauce und angetaute Dönerspieße: Lebensmittelkontrolleure haben auch im vergangenen Jahr in Restaurants, Bäckereien, Imbissbuden oder Supermärkten in die Küchen und Keller geschaut und insgesamt 871 Betriebe schließen lassen.

Ein Lebensmittelkontrolleur überprüft bei einer Betriebskontrolle die Temperatur einer Fleischware.
Ein Lebensmittelkontrolleur überprüft bei einer Betriebskontrolle die Temperatur einer Fleischware.  © Uwe Anspach/dpa

"Ich finde es bemerkenswert, dass es immer noch Gastronomen gibt, die mit Schimmel überzogene Lebensmittel in ihren Lagern liegen haben", sagte der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) am Montag in Stuttgart bei der Vorlage des Jahresberichts der Lebensmittelüberwachung.

Insgesamt wurden laut Bericht 80.146 Betriebe kontrolliert, viele von ihnen gleich mehrfach. 

Dabei wurden etwa 48.000 Proben an Lebensmitteln, Kosmetika und Tabak unter die Lupe genommen. 


Rund 22.600 Verstöße meldeten die Kontrolleure, nur 0,3 Prozent davon waren laut Hauk gesundheitsschädlich.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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