Längerer Lockdown, Notbremse: So setzt das Ländle die Corona-Beschlüsse um

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne) will am heutigen Dienstagmittag (12 Uhr) erläutern, wie Baden-Württemberg die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Politik umsetzen wird.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne).
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne).  © Uli Deck/dpa

Zuvor will der Grünen-Politiker in der Sitzung des Landeskabinetts über die neuen Maßnahmen im Kampf gegen stark steigende Infektionszahlen sprechen.

Grundsätzlich soll der Lockdown bis zum 18. April verlängert werden. Zudem soll die schon Anfang März beschlossene Notbremse bei hohen Infektionszahlen "konsequent umgesetzt werden".

Das heißt zum Beispiel, dass es bei einer Inzidenz über 100 keine weiteren Öffnungen geben darf oder Lockerungen zurückgenommen werden müssen.

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Unklar ist weiterhin, ob es dabei bleibt, dass Stadt- und Landkreise selbstständig über Öffnungen je nach Inzidenz entscheiden können.

Umstritten ist auch, ob Einwohner von Hotspot-Regionen mit Ausgangsbeschränkungen rechnen müssen.

Zudem ist im Gespräch, Schulen und Kitas zu schließen beziehungsweise gar nicht zu öffnen, sofern Erzieherinnen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler oder betreute Kinder nicht zweimal pro Woche getestet werden können.

Ab einer Inzidenz von 200 könnte es zudem eine Schließung von Schulen und Kitas geben.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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