Mann flüchtet schwer verletzt nach Autounfall - Polizeihund fasst ihn

Korntal-Münchingen - Nach einem Frontalzusammenstoß mit vier Verletzten nahe Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg) ist der mutmaßliche Unfallverursacher schwer verletzt geflüchtet.

Die Nase eines Polizeihundes stieß letztlich auf die Fährte des Flüchtigen. (Symbolbild)
Die Nase eines Polizeihundes stieß letztlich auf die Fährte des Flüchtigen. (Symbolbild)  © macor/123RF

Einsatzkräfte machten den 36-Jährigen mit Hilfe eines Polizeihundes in einem Gebüsch ausfindig, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Den Angaben zufolge war der Mann mit seinem Sprinter auf der Bundesstraße 10 auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengeprallt.

Das Auto geriet nach dem Unfall in der Nacht zum Sonntag ins Schleudern und kam quer zur Straße zum Stehen. Ein weiteres Auto stieß gegen beide Fahrzeuge. Der Sprinter überschlug sich und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Heilbronner Strich bleibt zu: Prostitutions-Verbot verlängert
Baden-Württemberg Heilbronner Strich bleibt zu: Prostitutions-Verbot verlängert

Der 36-Jährige befreite sich aus dem Sprinter und flüchtete. Nachdem er von der Polizei ausfindig gemacht worden war, brachten Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus, ebenso den schwer verletzten Fahrer im zweiten Wagen und die beiden leicht verletzten Insassen im dritten Auto.

Die Bundesstraße wurde für die Unfallaufnahme und Bergung der Autos für etwa vier Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Schaden von geschätzt 70.000 Euro. Warum es zu Unfall kam, blieb unklar.

Titelfoto: macor/123RF

Mehr zum Thema Baden-Württemberg: