OB-Wahl in Schwäbisch Hall: Wer folgt auf Rathauschef Pelgrim?

Von Sebastian Schlenker

Schwäbisch Hall - In Schwäbisch Hall wird am Sonntag (ab 8 Uhr) ein Nachfolger für den langjährigen Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (61, SPD) gesucht.

Seit 1997 war er OB von Schwäbisch Hall: Hermann-Josef Pelgrim (61, SPD). (Archiv)
Seit 1997 war er OB von Schwäbisch Hall: Hermann-Josef Pelgrim (61, SPD). (Archiv)  © Daniel Naupold/dpa

Bereits seit 1997 hatte der SPD-Politiker das Amt in der 41.000-Einwohner-Stadt nordöstlich von Stuttgart inne und tritt nun nicht mehr an.

Sieben Kandidaten wollen Pelgrim, der sich im Herbst 2020 wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht verantworten musste, auf seinem Posten nachfolgen.

Das Verfahren gegen den OB wurde gegen Geldauflage letztlich eingestellt. Zu den Bewerbern gehören unter anderen der CDU-Politiker Simon Michler (36), derzeit Bürgermeister der Gemeinde Edingen-Neckarhausen im Rhein-Neckar-Kreis, und die Pfarrerin Kathinka Kaden (59, Grüne).

Baden-Württemberg: Zahl der Abschiebungen steigt nach Corona wieder
Baden-Württemberg Baden-Württemberg: Zahl der Abschiebungen steigt nach Corona wieder

Zudem treten die Unternehmerin Sarah Holczer (39) für die SPD und der FDP-Politiker Daniel Bullinger (36), Bürgermeister der Gemeinde Oberrot im Kreis Schwäbisch Hall, an.

Zu den weiteren Bewerbern zählen Andreas Baum (57, Die Basis) sowie der Friseurmeister Alexander Kejs (36) und der DJ Henning Lenz (33).

Sollte keiner der Bewerber eine absolute Mehrheit erlangen, gibt es am 18. Juli eine Neuwahl.

Update, 19.55 Uhr: Noch kein Nachfolger für Pelgrim

In Schwäbisch Hall geht die Oberbürgermeisterwahl und damit die Suche nach einem Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Hermann-Josef Pelgrim in die zweite Runde.

Zwar lag der FDP-Politiker Daniel Bullinger am Sonntagabend relativ klar vorn, doch die absolute Mehrheit von über 50 Prozent schaffte er nicht.

Der 36-jährige Bürgermeister der Gemeinde Oberrot im Kreis Schwäbisch Hall erhielt 42,4 Prozent der Stimmen. Auf Rang zwei lag der CDU-Mann Simon Michler, derzeit Bürgermeister der Gemeinde Edingen-Neckarhausen im Rhein-Neckar-Kreis, mit 21,6 Prozent. Die Pfarrerin Kathinka Kaden (Grüne) erreichte 15,1 Prozent, die Unternehmerin Sarah Holczer für die SPD 14,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 46,4 Prozent. Die nächste Wahlrunde ist am 18. Juli, dann ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann.

Titelfoto: Daniel Naupold/dpa

Mehr zum Thema Baden-Württemberg: