SAP: Keine neuen Geschäfte mit Russland

Walldorf - Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine stellt der Softwarekonzern SAP sein Geschäft in Russland teilweise ein.

Auch der Softwarekonzern zeigte sich bestürzt über den Krieg in der Ukraine und zieht Konsequenzen.
Auch der Softwarekonzern zeigte sich bestürzt über den Krieg in der Ukraine und zieht Konsequenzen.  © DPA / Uwe Aspach

Bestandskunden, die nicht unter die Sanktionen fallen, würden aber "im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen weiter bedient", sagte ein Sprecher am Freitag auf Anfrage.

Nicht äußern wollte er sich zu Geschäftszahlen in Russland und dazu, welche Geschäfte konkret eingestellt werden.

Neugeschäft wird es vorerst nicht geben: Der Verkauf sämtlicher Dienstleistungen und Produkte in Russland pausiere, hatte SAP-Vorstandschef Christian Klein (41) am Donnerstag mitgeteilt.

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"Wie der Rest der Welt beobachten auch wir den Krieg in der Ukraine mit Entsetzen und verurteilen die Invasion aufs Schärfste", so Klein.

Wirtschaftssanktionen gegen Russland seien ein wichtiges Instrument, um den Friedensprozess voranzubringen.

Titelfoto: DPA / Uwe Aspach

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