Schützen Corona-Masken Verbrecher vor der Polizei? Das sagt der neue LKA-Chef dazu

Pforzheim - Der neue Chef des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg, Andreas Stenger (58), sieht in den allgegenwärtigen Corona-Masken kein Hindernis für die Verbrechensbekämpfung.

Andreas Stenger (58) steht vor dem Mannheimer Schloss. Seit dem 1. Mai ist er der neue LKA-Präsident.
Andreas Stenger (58) steht vor dem Mannheimer Schloss. Seit dem 1. Mai ist er der neue LKA-Präsident.  © Uwe Anspach/dpa

Es sei eigentlich kein Problem bei der Wiedererkennung, sagte Stenger der Südwest Presse und den Badischen Neuesten Nachrichten.

"Wir setzen für Personenerkennung intelligente Technik ein. Gesichtserkennungssoftware ist in der Lage, allein über die Augenpartie Menschen zu identifizieren", so der 58-Jährige.

Stenger ist seit Anfang Mai LKA-Präsident. Vorher war er Polizeipräsident in Mannheim.

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In dem Interview sprach er sich angesichts neuer technischer Möglichkeiten für die Ermittler dafür aus, über eine Verlängerung der Verjährungsfristen für schwere Verbrechen wie Totschlag oder Vergewaltigung zu diskutieren.

"Diese Debatte muss man führen", sagte Stenger in der Südwest Presse. "Wir haben heute Ermittlungsinstrumente, die wir vor 20 Jahren nicht hatten."

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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