Sommer und Sonne statt Paukerei: Heute beginnen die Sommerferien!

Stuttgart - Zeugnisse einpacken und raus aus dem Klassenzimmer: Für rund 1,5 Millionen Schüler in Baden-Württemberg beginnen am Mittwoch die Sommerferien.

Unterricht? Ab Mittwoch geht's in die Ferien! (Symbolbild)
Unterricht? Ab Mittwoch geht's in die Ferien! (Symbolbild)  © Felix Kästle/dpa

Vor ihnen liegen sechs Wochen Sommer, Sonne, schulfrei. Auch Zehntausende Lehrer im Land starten in die unterrichtsfreie Zeit. 

Aber nicht alle haben schulfrei: Wer versäumten Stoff nachholen will oder muss, kann an 54 Standorten sogenannter Sommerschulen im Land freiwillig pauken. 

Rund 2000 schwächere Schüler werden dort Lesen, Schreiben und Rechnen üben. Das Angebot findet in der Regel in den letzten beiden Ferienwochen statt.

In diesem Sommer parallel zu den sogenannten Lernbrücken, einem Nachhilfeprogramm für schwächere Schüler, um Wissenslücken aus der Corona-Zeit zu schließen.

Das neue Schuljahr beginnt am 14. September.

Update 14.10 Uhr: Schüler sind in die Ferien gestartet

Für ungefähr 137.000 Lehrer beginnt nun die unterrichtsfreie Zeit. Zudem beginnt bei den mehr als 9000 Kitas und in der Kindertagespflege die verdiente Sommerpause.

"Vielen Dank für das außerordentliche Engagement", sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zum Ferienbeginn mit Blick auf die vergangenen Monate und den Unterricht in Pandemiezeiten. "Erholt Euch, erholen Sie sich, so gut es geht." Eisenmann rief weiter zu gegenseitiger Rücksicht, zu Engagement und Zusammenhalt auf. "Wir müssen alle gemeinsam eine zweite Welle verhindern, denn ein weiterer Lockdown wäre für unser Land nicht zu verkraften – wirtschaftlich, gesellschaftlich und bildungspolitisch."

Nicht alle Kinder haben schulfrei: Wer versäumten Stoff nachholen will oder muss, kann an 54 Standorten sogenannter Sommerschulen im Land pauken. Rund 2000 schwächere Schüler werden dort Lesen, Schreiben und Rechnen üben. Das Angebot findet in der Regel in den letzten beiden Ferienwochen statt - in diesem Sommer parallel zu den sogenannten Lernbrücken, einem Nachhilfeprogramm für schwächere Schüler, um Wissenslücken aus der Corona-Zeit zu schließen.

Schwerpunkt im Schuljahr 2020/2021 werde sein, Inhalte zu wiederholen und zu vertiefen, sagte Eisenmann.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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