Unterstützungs-Kommando der Nato ist jetzt startklar

Ulm - Das in Ulm stationierte Unterstützungskommando der Nato erklärt am Mittwoch (14.30 Uhr) seine volle Einsatzbereitschaft.

Mit der Erklärung der vollen Einsatzbereitschaft wird die Aufbauphase des Kommandos "Joint Support and Enabling Command" in Ulm beendet. (Archiv)
Mit der Erklärung der vollen Einsatzbereitschaft wird die Aufbauphase des Kommandos "Joint Support and Enabling Command" in Ulm beendet. (Archiv)  © Stefan Puchner/dpa

Das sogenannte Joint Support and Enabling Command (JSEC) ist bereits seit Juli dieses Jahres ein operatives Führungshauptquartier der Nato, wie ein Sprecher des Kommandos mitteilte.

Mit der Erklärung der vollen Einsatzbereitschaft wird die Aufbauphase des Kommandos in Ulm beendet.

An der Veranstaltung werden der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Silberhorn (52, CSU), und als Nato-Oberbefehlshaber der US-amerikanische General Tod D. Wolters (60) teilnehmen.

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Das JSEC besteht seit 2018 und ist in der Wilhelmsburg-Kaserne in Ulm untergebracht.

Das Nato-Kommando ist für den Transport von Truppen und Material im Bündnisfall zuständig.

Update, 16.05 Uhr: Aufbau ist beendet

Der Aufbau des im baden-württembergischen Ulm stationierten Unterstützungskommandos der Nato ist beendet. Bei einer feierlichen Zeremonie erklärte der Nato-Oberbefehlshaber, der US-General Tod D. Wolters, am Mittwoch die volle Einsatzbereitschaft des Kommandos.

Der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, unterstrich im Anschluss an die Zeremonie die besondere Eignung des Standorts Ulm im Zentrum Europas.

Zudem zeigte er sich erfreut, dass der Zeitplan des Aufbaus trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eingehalten werden konnte.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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