Verdi fürchtet "massiven Personalabbau" und ruft Beschäftigte im Luftverkehr zum Protest auf

Stuttgart - Verdi ruft Beschäftigte im Luftverkehr bundesweit zu Protestveranstaltungen auf. 

Ein Flugzeug der Eurowings landet auf dem Flughafen Stuttgart.
Ein Flugzeug der Eurowings landet auf dem Flughafen Stuttgart.  © dpa/Marijan Murat

Am größten baden-württembergischen Flughafen in Stuttgart erwartet die Gewerkschaft nach Angaben des Landesbezirks vom Mittwoch an diesem Freitag (8 Uhr) rund 50 Teilnehmer. 

Aktionen sind demnach auch in München, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Berlin und Köln geplant.

In Stuttgart geht es bei dem Protest vor allem um die Situation der Beschäftigten, die im Terminal, auf dem Vorfeld oder im Bereich der Gepäckverteilung arbeiten, wie Verdi-Funktionär Andreas Schackert mitteilte. 

Sie seien größtenteils in Kurzarbeit. Und teilweise gebe es keine Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch die Arbeitgeber. In diesem Bereich arbeiten rund 1100 Männer und Frauen.

Die Corona-Krise hat der Branche schwer zugesetzt. Für die Lufthansa zum Beispiel wurde ein milliardenschweres staatliches Rettungspaket geschnürt. 

Verdi befürchtet in der Luftverkehrsbranche einen "massiven Personalabbau" und spricht von Existenzängsten bei den Beschäftigten.

Nach Verdi-Angaben arbeiten in Deutschland etwa 300.000 Menschen in der Luftverkehrsindustrie.

Titelfoto: dpa/Marijan Murat

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