Volle Ränge erlaubt: Die Bregenzer Festspiele starten!

Bregenz - Mit der Premiere der Oper "Nero" von Arrigo Boito starten am Mittwoch die diesjährigen Bregenzer Festspiele.

Bregenz: Rafael Rojas in der Rolle des "Nerone" singt in einer Szene der Oper "Nero" bei der Fotoprobe im Festspielhaus.
Bregenz: Rafael Rojas in der Rolle des "Nerone" singt in einer Szene der Oper "Nero" bei der Fotoprobe im Festspielhaus.  © Dietmar Stiplovsek/APA/dpa

An der heute selten gespielten Tragödie über den berüchtigten römischen Kaiser arbeitete Boito mehr als 50 Jahre lang.

Der Komponist und Librettist (1842-1918) habe damit eine neue Art Gesamtkunstwerk geschaffen, sagte Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka im Vorfeld.

Dirigent Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor in Bonn, meinte, "so eine Oper ist mir noch nie begegnet, sie passt in keine Schublade".

"Die Zeit drängt!" Verein fordert mehr Tempo bei der Energiewende
Baden-Württemberg "Die Zeit drängt!" Verein fordert mehr Tempo bei der Energiewende

Auf der Seebühne geht am es 22. Juli weiter mit dem schon aus der Saison 2019 bekannten "Rigoletto". Rund 80 Prozent der 192 000 "Rigoletto"-Tickets seien gebucht, teilten die Festspiele am Montag mit. 28 Mal wird die Oper von Giuseppe Verdi am See gegeben.

Das Stück bleibe auch im zweiten Jahr lebendig, nur hier und da werde die nicht nur technisch komplexe Aufführung noch einen Feinschliff
erhalten, sagte der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl.

Das gilt für die Besucher

Die Inszenierung des Münchner Regisseurs wurde mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis 2020 ausgezeichnet. Die Wiener Symphoniker spielen unter der Leitung der britischen Dirigentin Julia Jones.

Insgesamt sind für die 80 Veranstaltungen des Festivals 218.000 Karten aufgelegt. Bei den 75. Bregenzer Festspielen sind laut den aktuellen Corona-Bestimmungen volle Ränge erlaubt.

Allerdings müssen die Besucher getestet, genesen oder geimpft sein (3-G-Regel). Vor vollem Haus spielen zu können, sei ein Geschenk, so Intendantin Sobotka.

Titelfoto: Dietmar Stiplovsek/APA/dpa

Mehr zum Thema Baden-Württemberg: