Von wegen Umstieg auf öffentlichen Nahverkehr: Immer mehr Autos in Großstädten unterwegs!

Duisburg/Freiburg - Den Anstrengungen für eine stärkere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zum Trotz hat die Autodichte in den größeren Städten in Baden-Württemberg zugenommen.

Ferdinand Dudenhöffer (69), Experte für die Autobranche, aufgenommen beim Genfer Autosalon. (Archivbild)
Ferdinand Dudenhöffer (69), Experte für die Autobranche, aufgenommen beim Genfer Autosalon. (Archivbild)  © Nicolas Blandin/dpa

In Freiburg gab es Anfang des Jahres 411 Autos je 1000 Einwohner. Am 1. Januar 2020 waren es noch 405, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer (69) bei einer Auswertung von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts und des Statistischen Bundesamts ermittelte.

In Karlsruhe wurden 455 (Vorjahr: 453) Fahrzeuge und in Mannheim 498 (Vorjahr: 494) gezählt.

In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart war der Anstieg am geringsten: Da waren es 485 Autos, im Vorjahr 484 Fahrzeuge.

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Insgesamt erhöhte sich die städtische Autodichte je 1000 Einwohner in Deutschland im Jahresverlauf 2020 leicht von 450 auf 451.

Zwar war erwartet worden, dass während der Corona-Krise viele Menschen wegen der Sorge vor Ansteckungen in Bussen und Bahnen auf das eigene Auto ausweichen.

Autos stehen in Freiburg im Stau. Die Autodichte in den größeren Städten hat in den Großstädten von Baden-Württemberg zugenommen, wie eine Auswertung von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts und des Statistischen Bundesamts ergab. (Symbolbild)
Autos stehen in Freiburg im Stau. Die Autodichte in den größeren Städten hat in den Großstädten von Baden-Württemberg zugenommen, wie eine Auswertung von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts und des Statistischen Bundesamts ergab. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Dem standen allerdings auch Schätzungen gegenüber, wonach die individuelle Mobilität in der Summe deutlich zurückgehen würde.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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