Wieder Virus-Mutation in Kita: Stuttgart schließt weitere Kitas

Stuttgart - Die Stadt Stuttgart hat zwei weitere Kitas vorsorglich geschlossen, nachdem Fälle mit der Virus-Mutation aufgetreten sind. Außerdem wurden zwei Fälle an Schulen bekannt.

Insgesamt wurden bereits sechs Einrichtungen vom Gesundheitsamt geschlossen. (Symbolbild)
Insgesamt wurden bereits sechs Einrichtungen vom Gesundheitsamt geschlossen. (Symbolbild)  © Uwe Anspach/dpa

In zwei weiteren Kitas wurde bei Erzieherinnen Infektionen mit SARS-CoV-2 festgestellt, bei denen der dringende Verdacht auf die britische Virusvariante B.1.1.7 besteht, teilt die Stadt Stuttgart mit. Die britische Virusvariante gilt als ansteckender als das ursprüngliche Coronavirus.

Inzwischen sind also vom Gesundheitsamt insgesamt sechs Einrichtungen mit der besorgniserregenden Virusvariante seit Anfang Februar in Stuttgart geschlossen worden.

Das Personal, alle Gruppenangehörigen und auch alle Haushaltsangehörigen der betroffenen Gruppen müssen in eine zweiwöchige Quarantäne, die auch mit einem negativen Test nicht verkürzt werden kann.

Aktuell werden weitere Tests in den Einrichtungen und mit möglichen Kontaktpersonen durchgeführt.

In der einen Kita kam es zu insgesamt 13 Folgefällen, in der zweiten wurden neun Folgefälle erfasst. Das sei laut Stadt eine Bestätigung für die erhöhte Übertragbarkeit der Virusvariante B 1.1.7.

Virusvariante auch an zwei Schulen nachgewiesen

Zudem konnte in drei Schulen ebenfalls eine Virus-Variante bei einem Schüler und einer Schülerin nachgewiesen werden. Bei den Fällen konnte das Gesundheitsamt durch ausreichend Abstände, Hygieneregeln und Unterrichts-Setting keine weiteren Kontaktpersonen im schulischen Umfeld ermitteln.

Das Gesundheitsamt bot dennoch Corona-Tests an. Im zweiten Fall, der bereits abgeschlossen ist, zeigten sich keine Folgefälle. In einer weiteren Schule finden aktuell Tests statt und die betroffene Klasse wird von der Präsenzpflicht befreit.

In der letzten Woche haben sich in Stuttgart 294 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz auf 46,2.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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