Auf Passantin geschossen: Templiner Armbrust-Schütze ist tot

Templin - Ein Mann, der in Templin (Landkreis Uckermark) mit einer Armbrust eine Passantin und anschließend sich selbst verletzt haben soll, ist tot.

Mitarbeiter der Polizei und ein Fahrzeug der Kriminalpolizei stehen in der Templiner Bahnhofsstraße.
Mitarbeiter der Polizei und ein Fahrzeug der Kriminalpolizei stehen in der Templiner Bahnhofsstraße.  © Jörg Carstensen/dpa

Der 36-Jährige erlag bereits am Freitag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Eine 69-jährige Frau hatte am 2. März die Polizei alarmiert und berichtet, sie sei in der Templiner Bahnhofstraße von einem Unbekannten mit einem länglichen Gegenstand am Kopf getroffen worden.

Durch die Beschreibung kam die Polizei auf den Mann, der den Beamten bereits bekannt war. Polizisten trafen den 36-Jährigen in seiner Wohnung schwer verletzt an.

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Den Ermittlungen zufolge hatte sich der Mann selbst mit der Armbrust schwere Verletzungen zugefügt. Er und die 69-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf.

Im Juli 2020 soll der Mann mit einem Bolzen die Scheibe eines Gebäudes gegenüber seines Wohnhauses in derselben Straße durchschossen haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin liefen gegen den 36-Jährigen bereits mehrere Verfahren. Unter anderem soll er schon einmal mit einer Armbrust um sich geschossen haben.

Dabei sei niemand verletzt worden.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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