Bis Donnerstag: Warnstreik in mehreren Brandenburger Psychiatrien

Brandenburg/Havel - In den psychiatrischen Krankenhäusern in Brandenburg/Havel, Lübben und Teupitz wird seit Montagmorgen gestreikt.

Seit Montagmorgen wird in den psychiatrischen Krankenhäusern in Brandenburg/Havel, Lübben und Teupitz nach Aufruf von Verdi gestreikt. (Symbolfoto)
Seit Montagmorgen wird in den psychiatrischen Krankenhäusern in Brandenburg/Havel, Lübben und Teupitz nach Aufruf von Verdi gestreikt. (Symbolfoto)  © Tom Weller/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat die zusammen 1450 Beschäftigten aufgerufen, bis zum Donnerstag die Arbeit niederzulegen.

Sie will die Betreiber der Asklepios-Kliniken zwingen, in den seit April laufenden Tarifverhandlungen ein verbessertes Angebot vorzulegen.

Eine Notversorgung der Patientinnen und Patienten will die Gewerkschaft sicherstellen. Bisher hatte es schon im Juni und August an je zwei Tagen Warnstreiks gegeben.

Fotoschau zu Udo Lindenberg und Co. bald im Romy Schneider Museum
Brandenburg Fotoschau zu Udo Lindenberg und Co. bald im Romy Schneider Museum

Am Vormittag sollte in Brandenburg/Havel die zentrale Streikkundgebung stattfinden.

Die Gewerkschaft fordert in der Tarifrunde für die Beschäftigten mehr Geld und eine Angleichung an den öffentlichen Dienst. Derzeit verdienen die Pflegekräfte nach Verdi-Angaben monatlich 350 bis 440 Euro weniger.

Sie arbeiteten eineinhalb Stunden länger als in anderen Häusern des Betreibers aus Hamburg.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema Brandenburg: