Brandenburger Kabinett will Corona-Zügel anziehen

Potsdam - Eine Woche nach der Bund-Länder-Vereinbarung will das Brandenburger Kabinett am Freitag schärfere Corona-Regeln unter Dach und Fach bringen.

Die rot-schwarz-grüne Ministerrunde verständigte sich bereits am Dienstag auf die 2G-plus-Regelung.
Die rot-schwarz-grüne Ministerrunde verständigte sich bereits am Dienstag auf die 2G-plus-Regelung.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Ministerpräsident Dietmar Woidke (60, SPD), Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (64, Grüne) und Innenminister Michael Stübgen (62, CDU) wollen darüber im Anschluss (14.30 Uhr) informieren.

Die rot-schwarz-grüne Ministerrunde verständigte sich bereits am Dienstag auf die 2G-plus-Regelung. Danach brauchen Geimpfte und Genesene für Gaststätten, Bars und Kneipen ab Montag zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Corona-Test, sofern sie keine Booster-Impfung bekommen haben.

Für Kinder und Jugendliche sind Ausnahmen vorgesehen. Allerdings hatte CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann (43) davor gewarnt, dass die 2G-plus-Regel für viele Gastronomen existenzgefährdend sei.

In Bussen und Bahnen sollen FFP2-Masken Pflicht werden. Bund und Länder hatten die FFP2-Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr sowie in Geschäften nur dringend empfohlen.

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