Brandenburger Linksfraktion fordert erneut Homeoffice-Ticket im VBB

Potsdam - Angesichts schwindender Fahrgastzahlen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Linksfraktion im Brandenburger Landtag die Landesregierung erneut aufgefordert, sich einem Homeoffice-Ticket nicht länger zu verweigern.

Christian Görke (59, Die Linke) setzt sich für ein Homeoffice-Ticket im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ein.
Christian Görke (59, Die Linke) setzt sich für ein Homeoffice-Ticket im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ein.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

"Die Leute steigen in Größenordnungen aus den öffentlichen Verkehrsmitteln aus, weil eine klassische Dauerfahrkarte zu teuer ist, wenn man nicht mehr jeden Tag zur Arbeit fährt", sagte Christian Görke (59), verkehrspolitischer Sprecher der Linken-Fraktion laut einer Mitteilung am Sonntag.

Der VBB habe bereits vorgeschlagen, ein entsprechendes Pilotprojekt im Sommer zu starten.

Doch die Brandenburger Kenia-Koalition habe bislang sämtliche Vorschläge für Kulanzregelungen oder neue Tarifmodelle abgelehnt, klagte Görke.

51-Jähriger stirbt nach Badeunfall in ehemaliger Braunkohlegrube
Brandenburg 51-Jähriger stirbt nach Badeunfall in ehemaliger Braunkohlegrube

"Der ÖPNV (Öffentliche Personennahverkehr) steht mit dem Rücken zur Wand, weil die Landesregierung in Brandenburg den Kopf in den Sand steckt", kritisierte er.

Andere Bundesländer hätten wegen des veränderten Mobilitätsverhaltens ihrer Kunden längst neue Ticketmodelle eingeführt.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Brandenburg: