Brandenburgs CDU-Chef hat Sorge um die Partei-Zukunft ohne Merkel

Potsdam - Die Brandenburger CDU sieht dringenden Handlungsbedarf, um eine komplette Ablehnung der Partei im Osten zu verhindern.

Brandenburgs Landeschef Michael Stübgen (61, CDU) macht sich Sorgen um die aktuelle Situation und die Zukunft seiner Partei.
Brandenburgs Landeschef Michael Stübgen (61, CDU) macht sich Sorgen um die aktuelle Situation und die Zukunft seiner Partei.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Das schlechte Wahlergebnis der Bundes-CDU im Osten hat nach Ansicht von Brandenburgs Landeschef Michael Stübgen (61) mit Inhalten und Themen zu tun.

"Deswegen muss ein zentraler Aspekt der vor uns liegenden Aufarbeitung werden, dass unsere Partei sich nach dem Karriereende von Angela Merkel nicht zu einer westdeutschen Partei reduziert", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Der Wahlausgang müsse grundlegend analysiert und aufgearbeitet werden.

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Die Union war bundesweit auf 24,1 Prozent abgerutscht, ein Minus von 8,9 Prozentpunkten im Vergleich zur Bundestagswahl vor vier Jahren.

In Brandenburg landete sie auf Platz drei mit 15,3 Prozent.

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet strebt trotz der drastischen Einbußen Sondierungen mit FDP und Grünen über die Bildung einer neuen Regierung an.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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