Da ist sie wieder: Die nächtliche Ausgangssperre ist in Corona-Hotspots zurück

Brandenburg - In Brandenburger Corona-Hotspot-Regionen gilt ab Donnerstag (22 Uhr) eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte.

Das Brandenburger Kabinett rund um Ministerpräsident Dietmar Woidke (60, SPD) gibt eine klare Richtung vor. Es geht nicht mehr ohne Ausgangsbeschränkungen.
Das Brandenburger Kabinett rund um Ministerpräsident Dietmar Woidke (60, SPD) gibt eine klare Richtung vor. Es geht nicht mehr ohne Ausgangsbeschränkungen.  © Soeren Stache/dpa

Das Kabinett hatte am Dienstag die Verschärfung der Corona-Regeln beschlossen.

Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz über 750 liegt und die Auslastung der Intensivbetten landesweit bei über zehn Prozent liegt, gilt nun von 22 bis 6 Uhr eine Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte.

Eine solche Beschränkung gab es schon einmal, aber für alle.

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Einen Wert über 1000 Infektionen bei 100.000 Einwohner in sieben Tagen hatten am Mittwoch die Landkreise Elbe-Elster (1410,7), Oberspreewald-Lausitz (1294,3) und Spree-Neiße (1013,2).

Der Kreis Dahme-Spreewald lag mit 935,3 kurz unter der Marke.

Sechs Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt (Oder) liegen deutlich über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 500.

Die Quote der belegten Intensivbetten mit Covid-Patienten liegt bei 16,0 Prozent.

Wegen dieser hohen Quote dürfte es am späten Donnerstagabend in einigen Städten schon zur ersten Umsetzung der Ausgangsbeschränkung kommen.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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