Enten verursachen Sachschaden von 27.000 Euro

Haida (Elbe-Elster) - Eigentlich ist es unfair, dem Federvieh den hohen Sachschaden anzulasten, denn schon in der Fahrschule lernt man ja, dass man bei einem drohenden Wildunfall lieber direkt draufhalten sollte, anstatt wilde Ausweichmanöver zu fahren oder abrupt zu bremsen.

Die Enten sollen bei ihrem Spaziergang entlang der B101 plötzlich auf die Straße gewatschelt sein. (Symbolfoto)
Die Enten sollen bei ihrem Spaziergang entlang der B101 plötzlich auf die Straße gewatschelt sein. (Symbolfoto)  © Patrick Pleul/dpa

An dieses Vorgehen konnte sich ein 55-jähriger Autofahrer offenbar nicht mehr so recht erinnern oder aber, er war einfach zu tierlieb und wollte das Geflügel schlichtweg nicht überfahren.

Und so waren es schließlich mehrere Enten, die bei einem Spaziergang über die Bundesstraße 101 bei Röderland-Haida für einen Auffahrunfall mit drei Verletzten sorgten.

Als die Tiere plötzlich in Höhe des Abzweigs Haida auf die Straße gewatschelt seien, habe der 55-Jährige stark gebremst, berichtete die Polizei am Montag.

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Gleich dahinter kamen zwei weitere Fahrzeuge. Deren Fahrer konnten laut Behörde nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren hinten auf das erste Auto auf.

Alle drei Fahrer seien leicht verletzt worden. Der Sachschaden lag bei rund 27.000 Euro.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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