Gedenken an NS-Opfer: Steinmeier zu Besuch in Sachsenhausen

Oranienburg - Kranzniederlegung: Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66, SPD) am Mittwoch ab 10 Uhr die Gedenkstätte Sachsenhausen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66) will am Mittwoch zum Gedenken an die NS-Opfer einen Kranz in der Gedenkstätte Sachsenhausen niederlegen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66) will am Mittwoch zum Gedenken an die NS-Opfer einen Kranz in der Gedenkstätte Sachsenhausen niederlegen.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (60) und Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (63, beide SPD) will das Staatsoberhaupt am Vortag des offiziellen Gedenktags nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte einen Kranz niederlegen.

In diesem Jahr jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 77. Mal. Im Jahr 1996 wurde der 27. Januar in Deutschland zum gesetzlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

Im KZ Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 nach Angaben der dortigen Gedenkstätte mehr als 200.000 Menschen inhaftiert.

Von 1936 bis 1945 waren nach Angaben der Gedenkstätte mehr als 200.000 Menschen im Konzentrationslager Sachsenhausen interniert.
Von 1936 bis 1945 waren nach Angaben der Gedenkstätte mehr als 200.000 Menschen im Konzentrationslager Sachsenhausen interniert.  © Kristin Bethge/dpa-Zentralbild/dpa

Zehntausende Häftlinge kamen dort durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinische Versuche und Misshandlungen um oder wurden Opfer systematischer Vernichtungsaktionen.

Titelfoto: Kristin Bethge/dpa-Zentralbild/dpa, Bernd von Jutrczenka/dpa (Bildmontage)

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