Kitakinder nach Unwetter in Prenzlau vor Wassereinbruch in Sicherheit gebracht

Von Silke Nauschütz

Prenzlau (Uckermark) - Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und Straßen: Die Feuerwehren im Norden Brandenburgs sind durch ein Unwetter auch am Mittwoch ununterbrochen im Einsatz gewesen.

Ein Keller steht nach einem Unwetter unter Wasser. In Prenzlau mussten am Mittwoch Kinder nach einem Wassereinbruch in einer Kita in Sicherheit gebracht werden. (Symbolfoto)
Ein Keller steht nach einem Unwetter unter Wasser. In Prenzlau mussten am Mittwoch Kinder nach einem Wassereinbruch in einer Kita in Sicherheit gebracht werden. (Symbolfoto)  © Stephan Witte/KDF-TV & Picture 2021/dpa

In Prenzlau mussten Kinder einer Kita in den zweiten Stock des Gebäudes gebracht werden, wie ein Mitarbeiter der Feuerwehr vor Ort sagte.

Im unteren Bereich des Gebäudes sei Wasser eingedrungen. Zudem seien in der Stadt zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen. Vermutlich hätten die Abflüsse die Wassermengen nicht mehr aufnehmen können, schätzte er ein.

Verletzte hat es nach Angaben der Regionalleitstelle Nordost aber nicht gegeben. Insgesamt seien sechs Ortsfeuerwehren mit 30 Autos in der nördlichen Region im Einsatz.

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Die Leitstelle für den Kreis Oder-Spree konnte zunächst keine Auskunft über die Zahl der Einsätze geben. Es sei zu viel zu tun, sagte eine Mitarbeiterin auf Anfrage.

In der Prignitz im Norden ist die Lage dagegen überschaubar, wie es von der Leitstelle Nordwest hieß.

Deutscher Wetterdienst berichtet von unwetterartigem Starkregen im Nordosten Deutschlands

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es verbreitet andauernd und kräftig regnen, teilweise gewittern. Auch unwetterartiger Starkregen zwischen 20 und 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden ist möglich, vereinzelt auch 80 Liter pro Quadratmeter.

Stellenweise kann es innerhalb einer Stunde Mengen zwischen 20 und 40 Liter Hagel geben. Im Süden Brandenburgs lassen die Niederschläge der DWD-Prognose zufolge allmählich nach, einzelne Gewitter mit Starkregen und Windböen seien aber nicht ausgeschlossen.

In der kommenden Nacht bleibe die Unwettergefahr im Havelland und Norden gebietsweise bestehen.

Titelfoto: Stephan Witte/KDF-TV & Picture 2021/dpa

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