Klimaforscher wollen der Baubranche als Umwelt-Killer ein Ende setzen

Potsdam - Mit neuen Ideen sollen die Umweltschäden durch den Bausektor gesenkt werden. Der Bund und das Land Brandenburg wollen das offenbar unterstützen!

Laut des Brandenburger Wissenschaftsministeriums ist die Baubranche für circa 40 Prozent des weltweit ausgestoßenen Treibhausgases verantwortlich. (Symbolbild)
Laut des Brandenburger Wissenschaftsministeriums ist die Baubranche für circa 40 Prozent des weltweit ausgestoßenen Treibhausgases verantwortlich. (Symbolbild)  © grigory_bruev/123RF

Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber (71) will mit der neuen Initiative "Bauhaus der Erde" das Bauen weltweit umweltfreundlicher machen.

In Anlehnung an die Bauhaus-Bewegung des 20. Jahrhunderts will die Aktion die gebaute Umwelt ganzheitlich in den Blick nehmen und für eine Bauwende mit mehr Klimaschutz sorgen.

Der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) stellt seine Initiative, die in den kommenden Jahren vom Bund und vom Land Brandenburg unterstützt werden soll, am Freitag (9 Uhr) in Potsdam vor.

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Dazu werden auch Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (45, SPD) und der Parlamentarische Umweltstaatssekretär Florian Pronold (48, SPD) erwartet.

Der Bausektor ist nach Angaben des Brandenburger Wissenschaftsministeriums für rund 40 Prozent des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich.

Etwa elf Prozent der globalen Emissionen gingen direkt auf die Betonproduktion zurück. Die gebaute Umwelt soll mit der neuen Initiative stärker bei der Bemühung, die Erderwärmung zu begrenzen, berücksichtigt werden.

Die Aktion sieht sich als Keimzelle einer globalen Bewegung.

Titelfoto: grigory_bruev/123RF

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