Nach Kettensägen-Bluttat in Brandenburg: Obduktion steht an

Lanz - Bei einer Gewalttat im nordbrandenburgischen Lanz soll ein 64-Jähriger seine Frau und dann sich selbst mit einer Kettensäge getötet haben. Nun soll die Obduktion Klarheit bringen.

Polizeiband sperrt an einem Wohnhaus in Lanz den Zugang zu dem Grundstück, auf dem zwei Tote entdeckt worden waren.
Polizeiband sperrt an einem Wohnhaus in Lanz den Zugang zu dem Grundstück, auf dem zwei Tote entdeckt worden waren.  © Florian Voigt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Mann, der von der Polizei am Montag tot auf seinem Grundstück bei Lenzen gefunden worden war, soll laut Staatsanwaltschaft zunächst seine 62-jährige Frau mit einer Kettensäge enthauptet haben.

Anschließend tötete er sich selbst mit der Säge, wie die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag auf Nachfrage bestätigte.

Zuvor hatten mehrere Medien über die Tatwaffe und Details der Gewalttat in dem kleinen Ort in der Prignitz berichtet.

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lebte das Ehepaar getrennt.

Auf dem Grundstück ist es zu einem "massiven Streit" gekommen, wie Andreas Pelzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Bei der Polizei war ein Anruf mit einem Hinweis auf das Verbrechen eingegangen. Die Polizei fand dann die beiden Toten.

Am Mittwoch sollen die Leichen obduziert werden. Zu den weiteren Hintergründen der Tat konnten die Ermittler noch keine Angaben machen.

Titelfoto: Florian Voigt/dpa-Zentralbild/dpa

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