Schärfere Corona-Beschränkungen: Das gilt ab Samstag in Brandenburg

Potsdam - Ausgangsbeschränkungen in Corona-Hotspots: Wegen einer gleichbleibend hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen verschärft auch Brandenburg die Beschränkungen für die Bürger. In vielen Landkreisen und Städten gelten von diesem Wochenende an auch Einschränkungen für Tagesausflüge.

Bildungsministerin Britta Ernst (59, SPD) erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Grundschulen vom 25. Januar an, bei günstiger Entwicklung der Infektionszahlen, wieder für den Wechselunterricht geöffnet werden könnten.
Bildungsministerin Britta Ernst (59, SPD) erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Grundschulen vom 25. Januar an, bei günstiger Entwicklung der Infektionszahlen, wieder für den Wechselunterricht geöffnet werden könnten.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

In Brandenburg gelten von Samstag an verschärfte Corona-Beschränkungen. Neben der Fortführung der bisherigen Schließungen der Gastronomie sowie der Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind dann im privaten Bereich nur noch Kontakte mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt.

Für Bewohner von Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer extrem hohen Zahl von Neuinfektionen sind touristische Reisen und Sport außerhalb eines Radius von 15 Kilometern um den Landkreis oder die Stadt verboten.

Betroffen wären derzeit zehn Landkreise und die drei Städte Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Die am Freitag vom Kabinett beschlossenen Regelungen sind bis zum 31. Januar begrenzt.

Die Schüler müssen - abgesehen von den Abschlussklassen und den Förderschulen - noch mindestens zwei Wochen zu Hause lernen.

Sollten sich die Infektionszahlen günstiger entwickeln, könnten die Grundschulen vom 25. Januar an möglicherweise wieder für den Wechselunterricht geöffnet werden, hatte Bildungsministerin Britta Ernst (59, SPD) erklärt

Die Polizei kündigt strenge Stichproben-Kontrollen an

Die Polizei kündigte strenge Kontrollen an. Diese würden stichprobenartig vorgenommen, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst. Wenn die Betroffenen dabei keine triftigen Gründe für ihren Aufenthalt am Ort der Kontrolle darlegen könnten, würden von den Beamten Anzeigen gestellt und die Betroffenen zurückgeschickt, erläuterte er.

Die Polizei unterstütze zudem die Ordnungsämter bei den Kontrollen zu den Corona-Einschränkungen bei Schwerpunkteinsätzen im ganzen Land täglich mit zusätzlich rund 100 Beamten.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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