So soll die Zukunft von Easyjet auf dem Flughafen BER aussehen

Schönefeld - Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen.

Die Verantwortlichen haben sich am Donnerstag zum feierlichen ersten Spatenstich getroffen.
Die Verantwortlichen haben sich am Donnerstag zum feierlichen ersten Spatenstich getroffen.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup (64), Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD) sowie Easyjet-Deutschlandchef Stephan Erler trafen sich am Donnerstag auf dem Gelände zum symbolischen Spatenstich.

Anfang 2023 soll der rund 20 Millionen Euro teure Bau fertig sein. Es ist die erste Wartungshalle des Billigfliegers außerhalb Großbritanniens. Die britische Luftfahrtgesellschaft ist am BER der größte Anbieter.

In dem etwa 10.000 Quadratmeter großen Hangar sollen vor allem Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, aber auch außerplanmäßige Reparaturen durchgeführt werden.

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Vier Flugzeuge der Größe eines Airbus A321neo haben darin gleichzeitig Platz.

Erler bezeichnete den Bau "als klares Bekenntnis zu unserem Standort Berlin".

In Easyjets erster Wartungshalle außerhalb Großbritanniens sollen auf dem BER ab 2023 auch Reparaturen stattfinden.
In Easyjets erster Wartungshalle außerhalb Großbritanniens sollen auf dem BER ab 2023 auch Reparaturen stattfinden.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

"Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft", teilte Lütke Daldrup mit.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB (Bildmontage)

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